Wie alles begann – Die Geburtsstunde der Secco Princess

2017 war ein besonderes Jahr für uns: Steffen und ich haben geheiratet. Nach der Hochzeit dachte ich eigentlich, dass die Hochzeits-Vorbereitungen und Ideenfindungen erst mal vorbei wären. Doch dann kam alles anders.

Secco Princess, die mobile Bar als Piaggio Ape in Pink

Kurz darauf lag ich, bedingt durch eine Knie-OP, auf der Couch und scrollte durch die sozialen Medien. Da entdeckte ich ein Video aus England: Piaggio Apen mit Prosecco vom Fass! In den Kommentaren las ich Sätze wie:

„Das brauchen wir bei unserer Hochzeit auch!“

Begeistert begann ich zu recherchieren – und stellte schnell fest, dass es so etwas in Deutschland gar nicht gab. Als Steffen nach Hause kam, eröffnete ich ihm:

„Schatziiii, ich habe da eine Idee...“

Jeder Mann weiß, was das bedeutet – seine Antwort war typisch Steffen: „Das klingt gut, aber denk mal zwei Tage drüber nach.“ Gesagt, getan. Zwei Tage später wusste ich: „Ich habe diese Idee immer noch!“

Und so begann unser Abenteuer. Wir mussten herausfinden, wer uns eine Piaggio Ape nach unseren Vorstellungen umbauen konnte, denn handwerklich sind wir beide keine Profis. Außerdem brauchten wir jemanden, der einen wirklich guten Secco im Fass liefern konnte. Nach wochenlangem Suchen fanden wir die richtigen Partner – und der Traum begann Gestalt anzunehmen.

Unser Ziel: die „Trau Dich!“ Hochzeitsmesse in Frankfurt

Bis dahin musste alles stehen: Die Ape, der Secco, die Website und unsere gesamte Präsentation. Am 5. Januar 2018 war es so weit. Wir fuhren nach Österreich, um unsere frisch umgebaute Ape abzuholen. Stolz wie Bolle, aber völlig ahnungslos, wie man das Ding überhaupt fährt, ließen wir uns alles erklären und verluden sie auf unseren Anhänger. Wieder in Deutschland angekommen, wartete die nächste Herausforderung: Wie bekommt man eine dreirädrige Ape von einem Hänger mit nur zwei Rampen? Mit Hilfe eines Freundes, Brettern und viel Improvisationstalent schafften wir es – mitten in der frostigen Nacht.

Der erste große Auftritt

Zehn Tage später war Messezeit. Unser Stand war mit 3x3 Metern überschaubar – und dennoch dachte ich beim Aufbau: „Da passen wir niemals rein!“ Nach zwei Stunden Tetris hatten wir es irgendwie geschafft. Am Samstag öffneten sich um 10:00 Uhr die Türen – und unser Stand war sofort ein Publikumsmagnet: die Secco Princess zog alle Blicke auf sich – so sehr, dass wir den gesamten Gang blockierten und uns bei unseren Standnachbarn unzählige Male entschuldigten. Zum Glück waren sie uns nicht böse, denn durch unseren Andrang profitierten auch sie.

Am Ende des Wochenendes wurden wir direkt auf Platz 2 der schönsten Stände gewählt. Ein langjähriger Messe-Aussteller kam zu uns und lobte unser Konzept:

„Alles so stimmig – von der Kleidung über die Flyer bis zur Deko. Wer von euch hat Marketing studiert?“ Meine Antwort? „Niemand. Wir machen es einfach so, wie wir es selbst schön finden.“

 Und so begann die Reise der Secco Princess. Aus einer spontanen Idee auf der Couch wurde ein Herzensprojekt, das uns bis heute begeistert.

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